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Patounis Seife aus Olivenöl in Korfu Stadt

Alles in Seife auf Korfu

Zu Besuch in der Seifenmanufaktur Patounis in Korfu Stadt Ein sonniger Vormittag in Korfu Stadt. Die Sommerhitze macht sich bereits bemerkbar, als ich meinen Blick suchend über das rege Treiben auf Platia Sarocco schweifen lasse. Hier irgendwo muss er sein. Und tatsächlich, da ist der Eingang, so unscheinbar, dass man ihn schnell übersieht. Als ich die kleine Fabrikhalle betrete, fühle ich mich in ein anderes Jahrhundert katapultiert. Auf Holzgestellen liegen in Reih und Glied die grünlichen Produkte zum Trocknen aus. Ich bin zu Besuch in der traditionsreichen Seifenmanufaktur Patounis in Korfu Stadt. Alte Olivenbäume und schlanke Zypressen bestimmen das Landschaftsbild der grünen Ionischen Insel. Dass Olivenöl schon immer eines der Hauptprodukt der lokalen Landwirtschaft war, wird niemanden überraschen. Weniger bekannt ist, dass das flüssige Gold des Mittelmeeres noch heute in Korfu Stadt auf traditionelle Art zu verschiedenen Seifen ohne Farb-, Duft- und Konservierungsstoffen in Handarbeit verarbeitet wird. Ein Besuch der Seifenmanufaktur Patounis in Korfu Stadt, nur wenige Meter von der zentralen Platía Sarocco gelegen, ist sehr interessant und lohnenswert. Das Familienunternehmen wurde 1850 gegründet und überlebte als eine der wenigen traditionellen Seifenhersteller. …

Altstadt Korfu vom Meer gesehen

Tag und Nacht in Korfu-Stadt

Eine kleine Hommage an Kerkyra Sie ist UNESCO-Welterbe und wird als eine der schönsten Städte Griechenlands gehandelt. Flankiert vom Ionischen Meer, breitet sie ihr Netz an schmalen Gassen zwischen der Alten und Neuen Festung aus. Die Erstere trotzte den Osmanen unzählige Male und ragt weit ins Ionische Meer. Über der Letzteren weht heute die griechische Flagge, mal mehr, mal weniger stolz im Wind. Kerkyras morbide Schönheit Vier- und fünfstöckige Häuser drängen sich dicht aneinander, fast, als würden sie sich gegenseitig Halt geben. Oder wie geschwätzige Marktweiber, die ihre Köpfe zusammenstecken, um den neuesten Klatsch auszutauschen. Farbenfroh gestrichen die einen, verblasste Schönheiten die anderen. Der Putz bröckelt an vielen Ecken und so mancher Fensterladen wird den ersten Herbststurm in seinen Angeln nicht überleben. Wild schlängeln sich Stromleitungen und Wäscheleinen von Haus zu Haus. Keck flattern kleine Höschen im milden ionischen Wind. Italien oder, besser gesagt, Venedig hat architektonische Spuren hinterlassen. Mich zieht es in mein Lieblingsviertel Cambiello, einem der ältesten Stadtviertel Kerkyras, wo die Gassen besonders eng und die Restaurants und Geschäfte spärlich sind. Auf der kleinen …